Mikroorganismen
Bakterien leisten mit rund 80–90 % den grössten Teil der Zersetzung. Sie bauen vor
allem leicht abbaubare Stoffe wie Zucker, Proteine und weiches Pflanzenmaterial ab
und setzen dabei Stickstoff und Phosphor frei. An widerstandsfähigen Stoffen wie Lignin
(in Holz), Cellulose (in Zellwänden der Pflanzen) und Chitin (in Insektenpanzern)
scheitern sie – hier übernehmen Pilze, die mit ihren Hyphen ins Material wachsen und es
mit Enzymen aufspalten.
Knöllchenbakterien
Hülsenfrüchtler wie Bohnen und Erbsen leben mit Knöllchenbakterien (Rhizobien)
zusammen welche Luftstickstoff binden und so auch stickstoffarme Böden nutzbar machen.
Mycorrhiza
Pilze liefern Nährstoffe und erhalten im Gegenzug Zucker. Sie umhüllen die Wurzeln mit einem Fadengeflecht und schützen sie damit auch vor Krankheitserregern und Trockenheit. Bei Endomykorrhiza dringen die Pilzfäden (Hyphen) in die Wurzelrinde ein; bei Ektomykorrhiza bilden die Wurzelspitzen eine dichte Pilzhülle aus denen die Hyphen wachsen.